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Kostenexplosionsgefahr: Elektroheizungen fast nie empfehlenswert

Zuletzt aktualisiert: 25.01.2013 | Autor: Gaius-Redaktion

Neben niedrigen Heizkosten versprechen die Anbieter von Elektroheizungen in ihren Werbeanzeigen hohen Komfort und sogar ein gutes Gewissen dank CO2-Reduktion. Doch tatsächlich führen Elektroheizungen regelmäßig zu bösen Überraschungen. Denn statt zu sparen treibt eine Stromheizung die Energiekosten oft in ungeahnte Höhen, besonders, wenn das Haus schlecht gedämmt ist.

Darauf weist Energieberaterin Kerstin Thomson von der Verbraucherzentrale Baden- Württemberg hin.


Elektroheizung kann teuer werden“Immer wieder sitzen in unseren Beratungen Verbraucher, die sich ihre astronomische Stromrechnung nicht erklären können”, so die Heizkostenfachfrau. Besonders teuer sind Heizungen, die tagsüber Strom verbrauchen, wie z.B. Infrarot-Flächenheizungen. Im Gegensatz zum etwas günstigeren Nachtstrom, für ca. 17 Cent pro kWh, kostet Strom tagsüber durchschnittlich nämlich 27 Cent pro kWh. Zum Vergleich: Für Gas fallen für jede kWh rund sieben, für Heizöl umgerechnet etwa neun und für Holzpellets fünf Cent an. Damit sind die Energiekosten einer Elektroheizung zwei- bis dreimal so hoch wie bei anderen Energieträgern. “Einsparungen, die Anbieter auf Grund vergleichsweise niedriger Investitionskosten versprechen, sind damit in kurzer Zeit wieder aufgezehrt”, erklärt die Expertin. Und auch für den Klimaschutz ist die Elektroheizung lediglich unter bestimmten Voraussetzungen ein Gewinn: CO2-Emissionen können nur gesenkt werden, wenn der Strom konsequent über einen zertifizierten Ökostromtarif bezogen wird. Den gibt es allerdings nicht bei jedem Anbieter als Nachtstromtarif.

Verbraucher, die eine größere Investition planen, sollten sich deshalb unbedingt anbieterunabhängigen Rat einholen, empfiehlt Thomson. “Bei einer neutralen Bewertung der individuellen Situation wird meist schnell klar, welches Heizsystem für den jeweiligen Verbraucher das Beste ist.”

Die Energieberater der Verbraucherzentrale helfen bei allen Fragen zum Energieverbrauch: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Mehr Informationen gibt es auch auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder telefonisch unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

QUELLE: lifePR / Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

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