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Schutz gegen Elementarschäden: Das sollte Ihre Wohngebäudeversicherung leisten

Zuletzt aktualisiert: 24.02.2014 | Autor: Gaius-Redaktion

Ein Haus ist ständig verschiedenen Gefahren ausgesetzt – das macht eine Wohngebäudeversicherung für Hausbesitzer unverzichtbar. Sie sichert Sie als Eigentümer gegen die Folgen von Wetterschäden am Haus ab. Einige besondere Elementarschäden wie solche durch Überschwemmung und Starkregen sind allerdings nicht immer mit abgedeckt. Daher sollten Hausbesitzer und solche, die es werden wollen, ihre Policen überprüfen und gegebenenfalls um eine Elementarschadenversicherung erweitern.


Ohne Wohngebäudeversicherung leben Sie riskant

Mit einer Wohngebäudeversicherung schützen sich Immobilienbesitzer vor finanziellen Schäden durch Feuer, Hagel, Sturm oder ausfließendes Leitungswasser. Solche Schäden können sich schnell auf Tausende Euro belaufen und stellen so ein großes finanzielles Risiko für Sie dar, welches sogar Ihre Existenz bedrohen kann. Eine Wohngebäudeversicherung ist daher unverzichtbar. Wie groß solche Unwetterschäden ausfallen können, zeigt ein Beispiel von „Stiftung Warentest“: Ein Orkan beschädigte den Dachstuhl und die Fassade eines Hauses, sodass umfangreiche Reparaturen durchgeführt werden mussten. Die Kosten dafür beliefen sich auf über 165.000 Euro. Ohne Wohngebäudeversicherung wäre dieser Schaden aus heiterem Himmel für die betroffene Familie nicht zu finanzieren gewesen.

Elementarschadensversicherung: Wer A sagt muss auch B sagen

Mit einer Wohngebäudeversicherung allein decken Sie nur einen Teil der möglichen Risiken ab. Daher bietet es sich an, zu der Gebäudeversicherung immer auch eine Police gegen Elementarschäden abzuschließen. Diese greift bei Schäden, welche durch Überschwemmungen infolge von Hochwasser und Starkregen, Schneedruck, Lawinen oder Erdbeben verursacht werden. Gerade die Gefahr von Überschwemmungen wird häufig unterschätzt. Statistisch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Eigenheim durch eine Überschwemmung beschädigt wird, aber rund doppelt so hoch, wie die Gefahr von Brandschäden. Gerade starke Regenfälle sorgen in Deutschland nicht selten für vollgelaufene Keller und Erdgeschosse.

Beim Abschluss einer Elementarschadenversicherung sollten Sie darauf achten, dass die angebotene Police auch wirklich alle wichtigen Risiken abdeckt. Einige Anbieter klammern Schäden durch Erdbeben, Überschwemmung und Rückstau aus.

Schutz vor Überschwemmung bekommt nicht jeder

Eine Versicherung gegen Elementarschäden kann jedoch nicht jeder ohne Weiteres abschließen. So haben die Versicherungen ein Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS), mit dem sie besonders gefährdete Gebiete klassifizieren:

•    Klasse 1: Es kommt statistisch gesehen seltener als einmal alle 200 Jahre zu einem Hochwasser.
•    Klasse 2: Einmal in 50 bis 200 Jahren kommt es zu Hochwasser.
•    Klasse 3: Einmal in 10 bis 50 Jahren.
•    Klasse 4: Es gibt einmal in 10 Jahren Hochwasser.

Hausbesitzer, deren Haus in einem Gebiet der Klasse 4 liegt, können sich nicht gegen Elementarschäden versichern, da den Anbietern das Risiko zu groß ist. Gerade im weiterhin anhaltenden Bauboom in Deutschland vergessen manche Bauherren aktuell in ihrer Euphorie diesen Umstand und bauen einfach drauf los. Auch in Gebieten der Klasse 2 ist das nicht ratsam, denn hier lassen sich Gebäude nur mit einem erheblichen Aufpreis und häufig auch einer hohen Selbstbeteiligung von 10.000 bis 50.000 Euro versichern. Es ist also wichtig, nicht überstürzt zu bauen und schon bei der Wahl des Baugrundstücks mögliche Risiken aufgrund der Lage zu erkennen.

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